| Peer Gynt von Henrik Ibsen |
| ’Ich bin ich selbst.’ So lautet das Lebensmotto von Peer Gynt. Peer ist ein Abenteurer, Draufgänger und Fantast. Einer, der impulsiv handelt, und stets nur nach seinen eigenen Maßstäben. Kein Wunder, dass ihn die Bewohner des kleinen norwegischen Bergdorfes, in dem er lebt, für verrückt halten. Kein Wunder auch, dass Peer seine Heimat so schnell es geht verlässt: Durch reale und fantastische Räume, durch Zeiten und Bilder, zu Bergtrollen und Berbern, in ein ägyptisches Irrenhaus und schließlich nach Amerika führt ihn die Reise. Dennoch: ein Gefühl der Zufriedenheit will sich noch immer nicht einstellen. Gepeinigt von Zweifeln und Selbstvorwürfen kehrt Peer schließlich als alter Mann in seine Heimat zurück. Dort trifft er auf Solvejg, seine frühere Geliebte, die all die Jahre über auf ihn gewartet hat… ’Peer Gynt’ ist die Geschichte einer Selbstfindung, einer Reise, die von außen nach innen, und von der Welt zu sich selbst zurück führt. ’Peer Gynt’ ist ein bilderreiches Stück Zeitgeschichte, ist zugleich Abenteuer- und Entwicklungsroman. ’Peer Gynt’ ist – neben ‘Nora’ – das heute bekannteste Drama Ibsens. Inszenierung: Nada Kokotovic | Musik: Alexandra Holtsch |
| Solveig’s Lied (4:23) |
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